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16.09.2017

Was bleibt, sind Freunde im Leben

Vor mehr als 15 Jahren - am 05.05.2001 - habe ich den loyalsten und wundervollsten Typen auf dieser Welt kennengelernt. 

Ich war damals Radiomoderator bei 94,3 rs2 in Berlin.

Er - MAIK BUCH - organisierte ein Hörer-Treffen, auf dem ich auch eingeladen war. Ich fuhr nach Adlershof; nicht wissend, was mich dort erwartet, aber voller Vorfreude. Ich betrat diese Gaststätte voller Menschen und - urplötzlich verstummte die Atmosphäre. Ich fühlte mich unwohl in diesem Augenblick, weil ich die Blicke wie Nadelstiche im Gesicht spürte und hätte am liebsten auf den Hacken kehrt gemacht. Da stand ER vor mir: Ein Mann, wie ein Baum.

Maik Buch.jpg
 
“Hey, herzlich Willkommen. Wer bist du denn?” - “Ich bin Maik Ross.” - “Das gibt’s nicht. Mädels, das Ross ist da…”
 
Applaus. Mir war das unangenehm. Aber ich setzte mich in diese Masse und wurde von allen Seiten mit offenen Armen empfangen. Nur ein Mädel würdigte mich keines Blickes. Sie ließ mich spüren, dass sie mich nicht mag. Ich mache es mal kurz: Wir sind am nächsten Morgen frühstücken gegangen, hatten die ganze Nacht lang gequatscht. Über Gott und die Welt. Und fanden uns bei McDonalds wieder, saßen dort bis 12 Uhr mittags. Einige Wochen später zogen wir in eine gemeinsame Wohnung und wollten heiraten. Ich wollte sie - Dajana - heiraten. Dann machte ich Fehler und alles zerbrach.
 
Zurück zum 5. Mai 2001: da stand diese Eiche von Mann vor mir, der dieses (und später noch mehr) Hörertreffen organisierte. Im Laufe der Zeit wurden wir Freunde. Er kannte Dajana schon, als sie noch in die Windeln gekackt hatte und wurde für mich zu einem loyalen Wegbegleiter, der mir mit Rat und Tat während dieser Beziehung zur Seite stand. Er stand auf der Matte, wenn ich ihn brauchte und nervte mich mit April-Scherzen, wenn ich sie am wenigsten vermutete. Er brachte mich zum Ausrasten und zum Lachen. Er machte mich wütend und brachte mich ins Krankenhaus, wenn es mir gar nicht gut ging. Er half, wenn seine Hilfe gebraucht wurde und kam angeheult, wenn er mich brauchte. Wir beide wuchsen zusammen, wie man nur zusammenwachsen kann. Uns konnte im Laufe der Jahre irgendwann nix mehr trennen. Nix und niemand.
 
Er rettete mein Leben, als ich nach dem “Beziehungsaus” mit Dajana nicht mehr weitermachen wollte. Er wurde Teil meiner Familie. Er wurde Teil von mir.
 
Als seine Mama einmal zu uns sagte: “Ihr seid wie Brüder”, schworen wir uns, dass wir bis an unser Lebensende aufeinander aufpassen würden.
 
Und bis heute retten wir uns gegenseitig den Arsch. In jeder Lebenslage. In jeder Hinsicht.
 
“Geht es dir schlecht, geht es mir schlecht! Wir stehen zusammen, wir fallen zusammen - und wir stehen gemeinsam wieder auf! Ich bin unendlich stolz auf dich, dass du diese schwere Aufgabe bis heute mit Bravur gemeistert hast. Du warst ein tapferer Redner auf der Beerdigung deines Ziehsohns (bei der ich dir den Rücken stärken durfte und sogar musste), hast mich sehr ergriffen und für Emotionen gesorgt. Ich kann nicht in Worte fassen, wie beeindruckt ich von deiner Stärke und deinem Organisationstalent bin. In Situationen wie an diesem Tag, werden wir immer Seite an Seite stehen. Ich hoffe, ich konnte dich in diesem Moment etwas stützen. So stützen, wie du für mich die Wand warst, die ich bei der Beisetzung meines Vaters brauchte. Ich liebe dich! Und nun lach wieder. Sonst kann ich das auch nicht!!”
 
…schrieb ich vor einigen Jahren an seine Pinnwand, als er Tränen überflutet seinen Ziehsohn beerdigt und auf der Trauerfeier die Ansprache gehalten hatte.
 
Wir beide hatten uns geschworen, immer füreinander da zu sein. Das sind wir. Bis heute. Und hoffentlich noch viele Jahre mehr. Falle ich in ein tiefes Depressionsloch, holt er mich da wieder raus. Die Depression ist mein täglicher Begleiter. Er findet immer einen Weg, mir zu helfen …

Stehe ich auf dem Gipfel meines Schaffens, passt er auf, dass ich nicht runter falle. Gehe ich glücklich durchs Leben, sorgt er dafür, dass es so bleibt. Und bin ich traurig, wischt er mir die Tränen aus dem Gesicht und haut jeden weg, der diese provoziert hat …
 
MAIK BUCH - es wird Zeit, DANKE zu sagen! - Mehr als …

- 15 Jahre, die uns, wie Pech und Schwefel haben zusammenwachsen zu lassen.
- 15 Jahre, die ihren Tribut zollten.
- 15 Jahre, die unvergessen bleiben.
- 15 Jahre, die unsere persönliche Geschichte schrieben …
 
Du warst immer da und bist wie ein Schatten, wie eine Wolke, wie eine Luftblase, die mich verfolgt, aufbaut und meinen Herzschlag wie ein Motor antreibt. DANKE für deine Freundschaft. - Wir sind Brüder im Geiste und im Herzen!
 
Ich bin unendlich glücklich über diese Entscheidung, am 05.05.2001 nach Adlershof gefahren und dich dort kennengelernt zu haben! Und ich kann es in Worte nicht fassen, was du mir nach all den Jahren bedeutest.
Du bist zurecht mein Trauzeuge.
 
Brüder - bis in die Ewigkeit…
 
ICH LIEBE DICH !
 
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UNSERE HYMNE: https://www.youtube.com/watch?v=PZg…
  
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